Knappe 65:68 Niederlage gegen die Dresden Titans
Der Abstiegskampf wird hart

Kelvin Okundaye kommt immer besser in Schwung

Dabei erwischten die ETB Wohnbau Baskets einen guten Start. Es war nichts von Verunsicherung zu spüren und man hatte den Eindruck, dass der Sieg in Wolfenbüttel endlich mehr Selbstvertrauen in die Mannschaft gebracht hat. Mit einem schnellen 6-0 startete man ins Spiel. Doch die Freude sollte nicht lange halten, denn die Dresdener Titans brauchten nicht lange, um aufzuwachen. Mit einem 14-18 Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Man merkte, dass sich an diesem Abend zwei ebenbürtige Mannschaften gegenüber standen. So entwickelte sich auch die restliche erste Halbzeit in einem sehr physischen Spiel zu einem ausgeglichenen 31-32. Es standen sich zwei defensive Teams gegenüber, die offensiv nicht viel umzusetzen vermochten und somit kein schönes Basketballspiel zeigten. Doch die Emotionen kochten des Öfteren im „Hallo“. Denn auch in der zweiten Halbzeit ging es wild weiter, und die Schiedsrichter mussten oft in das Spielgeschehen eingreifen. Nach einigen Führungswechseln konnten die Titans aber mit einem 50-46 Vorsprung ins letzte Viertel starten. AJ Calvin, mit 17 Punkten Topscorer des Abends, konnte sofort mit einem 3er auf einen Punkt verkürzen. Ein spannendes Schlussviertel startete, indem beide Teams auf Augenhöhe um den Sieg kämpften. Leider konnten die Dresden Titans sich am Ende durchsetzen. In der letzten Sekunde hatte Jeffrey Martin noch den Dreier zum Ausgleich von der Mittellinie in den Händen, doch der Ball traf leider nur den Korbrand.

Ein enttäuschender Samstag Abend für alle Beteiligten und Fans der ETB Wohnbau Baskets. Wieder einmal lag ein Sieg in greifbarer Nähe, doch die Punkte gehen nach Dresden. Nun geht es als klarer Außenseiter zum Auswärtsspiel nach Wedel. Im Hinspiel gelang ein dominanter Sieg gegen den Tabellenführer, vielleicht gelingt die Überraschung.


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